Stirnrad-Generator
Mit dem Stirnrad-Generator konstruierst du gerade verzahnte Zahnräder im Browser und lädst sie in Sekunden als STL herunter. Modul, Zähnezahl, Eingriffswinkel, Höhe und Bohrung einstellen, die Evolvente live in 3D prüfen, drucken. Kostenlos, ohne Anmeldung.
So entsteht die Standardgeometrie
Der Stirnrad-Generator erzeugt gerade Zähne mit einer abgetasteten Evolventenflanke. Beim unverschobenen Standardrad gilt d = m × z, mit einem Modul Kopfhöhe und 1,25 Modulen Fußtiefe. Der Kopfkreis ist dₐ = m × (z + 2). Diese Beziehungen gelten nicht unverändert für Sonderverzahnungen. Die KHK-Berechnungsreferenz beschreibt die Geometrie.
Kreis-, Vierkant- und Sechskantbohrungen verwenden einen Radiusparameter. Eine modellierte Kreisbohrung von 8 mm Durchmesser benötigt 4 mm Radius. Es gibt keine automatische Zugabe von 0,2 mm. Prüfe Modellgrenzen und Exportmaß und leite eine Druckkorrektur aus einem Test ab.
Ein vollständig gerechnetes Paar
Wähle Modul 2 mm, 20 Grad Eingriffswinkel, Profilverschiebung null und 20 beziehungsweise 40 Zähne. Die Teilkreise messen 40 und 80 mm, der Bezugsachsabstand 60 mm. Ein antreibendes 20er-Ritzel mit 100 U/min bewegt das 40er-Rad mit 50 U/min in Gegenrichtung. Diese Rechnung ist eine Drehzahlbeziehung, keine Drehmomentfreigabe.
Der Achsabstandsrechner verarbeitet weitere Zähnezahlen. Der Modul-Rechner bestimmt Maße oder rechnet DP um. Beide Seiten nennen den Geltungsbereich; für Innenräder oder Profilverschiebung darfst du die einfache Summenformel nicht ungeprüft übernehmen.
Profilverschiebung verändert Zahndicke und Kopf-/Fußgeometrie. Sie kann bei der Auslegung kleiner Ritzel helfen, ist aber kein universeller Spielregler. Negative Verschiebung von 0,05 ist keine pauschale Reparatur für klemmende Druckteile. Prüfe die Auslegung beider Räder und den tatsächlichen Eingriff.
Passung und Druck prüfen
Untersuche Zahnspitzen, Zahnfuß, Naht und Bohrung im Slicer und messe ein Testteil. Linienbreite, Lage, Material und Orientierung wirken zusammen. Eine einzelne Modulspanne, feste Füllung oder allgemeine Materialempfehlung beweist keine Tragfähigkeit. Der Guide Zahnräder 3D-drucken erklärt den Prüfablauf.
Halte beide Einstellungen und die verwendeten Dateien fest. Gleiche Prozessparameter helfen bei einem reproduzierbaren Vergleich, garantieren jedoch keine identische Maßabweichung verschiedener Geometrien. Prüfe ein montiertes Paar zunächst von Hand und ohne Antriebslast. Der Modul-Guide hilft, Sollmaße und Messstellen zu unterscheiden.
Häufige Fragen
Welches Modul soll ich für den 3D-Druck wählen?
Wähle es passend zu Bauraum, Zahnzahl, Verfahren und Anwendung. Prüfe das geslicte Zahnprofil und ein Testpaar. Eine feste Modulspanne garantiert weder maßhaltige Flanken noch Tragfähigkeit.
Wie prüfe ich, ob mein gedrucktes Zahnrad geeignet ist?
Dokumentiere Geometrie, Material, Druckparameter und vorgesehene Belastung. Prüfe Maße, Montage und unbelasteten Lauf. Eine Betriebs- oder Dauerlastfreigabe benötigt weitere Messungen unter den tatsächlichen Bedingungen.
Was macht die Profilverschiebung?
Sie verändert Zahndicke und Kopf-/Fußgeometrie. Das kann Teil einer Auslegung gegen Unterschnitt sein, benötigt aber eine Prüfung des gesamten Paars. Sie ist kein beliebig verwendbarer Regler für Druckspiel.
Passt ein Stirnrad zu den anderen Werkzeugen?
Nur wenn die jeweilige Paargeometrie passt. Modul und Eingriffswinkel sind wichtige Voraussetzungen, reichen aber für Innenrad-, Schräg- oder Planetenanordnungen allein nicht aus.